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Genau so war das bei mir mit Purity Ring.
Ich hörte mir ganz zufällig (Na gut! Wegen dem Bild^^) Lofticries an,
Lofticries
sowie Belispeak.
Belispeak
Das fand ich schon sehr schön aber nicht so sensationell wie meinen Favouriten Ungirthed
Ungirthed
Obedear hab ich grad erst gefunden (wurde später als die anderen veröffentlicht) und muss mir darüber noch nach mehrmaligem Hören klar werden
Obedear
Ich mag an den Liedern, daß sie aus einer Mischung aus fast kalter Technik und warmem Gesang bestehen. Auch haftet den Songs durch die Texte etwas leicht Schmutziges an. Insgesamt also alles was man braucht^^
Nachdem ich die Lieder also gefunden hatte und digital "besaß" suchte ich nach physischen Inkarnationen und lernte, daß es die Songs nur auf Schallplatte gab. Pah, kein Problem, dachte ich. Eher knifflig: limitiert auf 500 Stück und ausverkauft!, weg!, el disapperto!.
Wie groß also jetzt mein Jubel als ich in der Intro die Ankündigung zu Purity Rings erstem Album Shrines lese. Der 20.07.2012. Das war Vorgestern! Juchuu!! Gleich Montag stürme ich los!
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http://www.facebook.com/media/set/?set=a.378025375594946.82087.212511015479717&type=1
Wow! Eine ganze Kiste mit 25 originalen Alben von 1986! Und sie verschenkten sie an Fans! Nun, ich bin ein Fan, weshalb ich sofort (also 2:32 Uhr) eine Mail schrieb:
Well hello there!
About two years ago I stumbleed upon a Vita Noctis video on youtube.
I think it was "hade" or "these lies". Minutes after this I was searching fritzdiesspinne in order to find downloads. Since I found "Much Money Good Boy No Money Good-Bye" and the "Vita Noctis" single there, I'm listening to both records all the time. My special favourites are The Last Delay[eigentlich "Against the rule". Hatte da was verwechselt^^], these lies, on a day like this, hade, she likes me and alone.
I was also trying to get my hands on original copies, but given they are scarces as hell and much more expensive then a poor student like me can afford, I had no luck.
But, damn!, in 2011 I read about your entire discographie on vinyl, made by Dark Entries and shortly after this I was proud owner of this stunning release ( some pictures on my blog: http://grellbunt.blogger.de/stories/1962958/ ).
This made me quite happy!
But you could make me even more happy if you could give me one of this records you discovered on your attic. That would be a dream come true!
best regards by a fan of yours
Tibor
Dann schaltete ich die Kiste für diese Nacht aus, um mich zu beruhigen. "Kriege ja eh keine" dachte ich mit Andeutung einer Träne im Auge und legte mich schlafen.
Doch dann, am frühen Morgen (8:53 Uhr):
Hey Tibor,
thanks for your message !
We are delighted to announce you that we can offer you a copy of our debut EP.
The shipment will be done next week.
Enjoy it !
Für kurze Zeit setzte mein Herz aus, dann hoppste ich begeistert durch die Wohnung und rief jedem der es hören wollte (oder auch nicht^^) zu: "Ich krieg die Vita Noctis Platte! Facebook! Dachboden! Vita Noctis!"
Und tatsächlich! Sieben Tage später:

Für dieses Foto -auf dem ich beide Platten hochhalte- habe ich extra, der Feierlichkeit des Moments angemessen, einen Zylinder und eine frech erhobene Augenbraue angelegt^^Thank you Vita Noctis! You are great!!
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Damit er einen Namen bekommt, habe ich mich für "buoy das komische Naschwerk" entschieden.
Bedeutet soviel wie Boje oder Rettungsring und klingt doch sehr peppig, oder?
"Hey buoy! Was guckse so skeptisch?"^^

+ Größer
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Der Prg Schnüffler
Čapek hieß der Bursche den ich am Wenzelsquare treffen sollte. Ich hockte mich also an den Tresen einer Bar direktemang an der Ecke. Das girl hinter der Theke, bewaffnet mit charmantem tschechischem Lächeln und einer ebensolchen Nase (
^^) stellte mir ein Pivo hin, ohne daß ich etwas sagen musste. „Du trinken das!“ war ihr Kommentar, „Ay Ay“ meine Antwort. Die Uhrsky sprang auf zwöleff; kein Čapek in Richweite. Das Pivo schmeckte ziemlich wunderlich, grotesk sogar, ja?! Schon nach ein paar Schlucken verwandelte sich der Vorbau des Tresenmädchens (
^^) in eine seltsame schwammige Nebellandschaft. Entweder hatte irgendein Luchs Donauwasser zum Brauen des Gesöffs verwendet, oder irgendeine Nulpe hatte mir da was reingegeben…Jemand trat an meine Schokoladenseite (eine der beiden). Es schien Čapek zu sein. Nichts genaues weiß ich nicht, weil seine Stimme wie durch Watte kam und nicht ganz vollständig war: „Na Schnüffler…Sch…Dein Piv..HaaHaaHaaaaaaaaaabäha“
Danach griff nach mir die Dunkelheit mit ihrer Stille.
Ich musste tief gefallen sein, denn als ich erwachte, war ich überall, nur nicht mehr in der Kneipe. Ich hatte es sogar geschafft mich an einen Stuhl zu fesseln (
^^). Um mich herum lauter Kleiderschränke, alle rauchend und mich anglotzend. Čapek war auch vor Ort. „Ahoj, Freunde der Nacht“ warf ich in die Runde. „Wie isset euch? Na Čapek, alte Socke!“ Čapek fixierte mich mithilfe seiner Augen. Einen Hang zum stechenden Blick hatte er immer schon besessen. „Halts Maul, Kapsch!“ knirschte er.
Kapsch? Jau, liebe(r) Leser(in); Kapsch, dat bin icke! Sabba Kapsch: Schnüffler mitohne Lizenz und sich derzeit in Prg verlustierend. Woher mein recht eigener Name kommt? Na, vom Autor, welcher gerade an einem Tisch, mit entsprechendem Fernseher und Telefonapparatus, hockt. Wie man einer Romanfigur einen solch dämlich abstrusen Namen berbrechen kann, entzieht sich meinem wissen…Egal, Čapek verbot mir also das Mundwerk, der Schlingel! Ich beschloss, mich nicht daran zu halten. „Čapek, Bruder! Wir waren verabredet! Warum also, frage ich Dich, kippst Du mir Zeug in den Suff und verschleppst mich nach…Wo befinde ich mich eigentlich???“ In dem Moment ging das Licht an (vorher war es also dunkel gewesen) und ein Typ stand inne Tür! „Čapek brachte sie hierher auf meine Order.“ Damit, oder deswegen, trat er näher.
Weißer Zuhälteranzug, Panamahut und Monokel im Auge (so eins wie die Nazigeneräle in Filmen immer haben, wenn sie Steiner oder so ähnlich heißen). Ich kannte ihn. Sein Name lautete R. C. Pritt und er war ein mächtiger Untergrundboss. Seine Firma plante und baute U-Bahnanlagen in der ganzen Welt (Brüller Pointe-oder?). „So so, der Pritt. Was gibt’s denn, daß Sie mich entführen müssen, anstatt ne Ansichtskarte zu schrieben? Nur weil in anderen Groschenromanen der Held immer so entführt wird, müssen WIR in DIESER Story das doch nicht noch nachäffen! “ „Tjaor, schauns her, Kapsch. Ich hätt da a Auftrag mit Geschmäckerl. Etwas für a buer(^^)schikosen Charakter. Und, mei, da habbich eben an Sie gdacht. Sie müssens mir helfen“.
„Lassen Sie mich raten, Senior(<--Spanisch. Si Si!): Es ist verschwunden
Ⓐ Ihre Tochter (mit Heiratsschwindler),
Ⓑ Ihr kleines Hunderl, oder
Ⓒ jemand tät Sie gern ermorden/erpressen/blamieren.“
Dort schienen dem Typen die Armanischuhe nicht zu drücken. Vllt. Mal ein Klient mit einem originellen Fall? „Nichts von all dem, Sie Trotl!“ erboste sich der Bösling. „Mein Gschäft ist tief in den Miesen und a Depp namens Da Gama pfuscherlt mir hinein. Ich täts ihn am liebsten liquide machen, aber meine Frow sacht, sie hätts genug von all den Leichen und das ich seriöser tun sollt als bisher. Also hab ich gdenk, der Kapsch könnt sich den Hallodrie vorknöpfen und a biserl schnüffeln!“ „Oha“ dachte ich intim bei mir. „Ein Beschattungsauftrag!“ Sowas kann Geld bringen, ist aber auch öde und manchmal unangenehm. Ich nahm mir vor, dafür ne Menge Zastör zu verlangen.
„Ich täts Ihnen 10.000 Kč pro Woche zahlen, Plus Spesen für Palatschinken und Slivowitz“ war sein Startangebot.
„50.000 Kč!“ konterte ich.
„20.000 Kč!“ er zurück.
„30.000 Kč!“ insistierte ich.
„15.000 Kč!“ schmeichelte er mir.
„70.000 Kč!“ warf ich in die Runde.
„Nie im Leben, Schnüffler! 80.000 Kč! Mein letztes Wort!“
“Okay!“ Ich schlug ein und die Freunde in Nadelstreifen entbanden mich.
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2009 war ich wieder da. Ich wollte alle Paternoster der Innenstadt sehen und fahren (gelang mir auch so ziemlich, nur die Videos verstauben noch unhochgeladen). Um das möglich zu machen, musste ich mich von der Gruppe trennen. Ich sagte also Bescheid, atmete tief durch und erkundete die Stadt ganz alene.(alene-das klingt wie eine Breisorte aus dem Babygläschen^^).
Großartig das alles dort!
Abend, wieder mit der Gruppe verliefen wir uns kolossal in der Kälte auf unserer Suche nach der Karlsbrücke. Heute würde ich die jederzeit finden.
Als ich und ein anderer einen anderen Weg als die Gruppe nahmen (der kürzer war. Ha!) kamen wir durch dunkle, stille Gassen. Es war unglaublich kalt aber auch sehr mystisch.
Und für mich doppelt interssant, weil ich diese Video kannte:
You Say Party! We Say Die! - Monster
Und die Atmosphäre während unserer einsamen Wanderung war genauso wie in diesem Video.
Kürzlich entdeckte ich dazu das folgende Video
November Növelet - Magic
das meinen Wunsch, wieder nach Prag zu fahren, heftig weckte.
An dieser Stelle demnächst: Der Prg Schnüffler.
Eine furiose Romastudie. Von mir erdichtet in einem Prager Hotelzimmer!
Ich möchte auch die schöne Online-Tage-Zeit zum Anlass nehmen mich bei allen Lesern von Großband zu bedanken. Wer und ob das hier auch immer liest. Ich hab keine Ahnung von diesen Besucherzählersachen. Wenn nur ich das lese; Hallo gff! (alte Socke)
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Ich kaufte die Platte aufgrund des sehr schönen Covers und wegen einem weiteren Cover; nämlich dem von Sonic Youths "Bull In The Heather".


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Näher!

NOCH NÄHER!

MUHAHAHAHAHAHAHAHA!
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Ich frage mich immer, welche Jäger in diesem Lied genau gemeint sind. Machen Jäger Jagd auf Elefanten oder jagen uns die Elefanten ?
Letzteres wäre irgendwie interessanter, aber natürlich auch ziemlich unheimlich (Siehe dazu auch meine Bilder aus dem letzten Beitrag).
Wie auch immer, ich hatte jetzt das Glück, diese großartige Schallplatte zu bekommen. Wie ich die Luftsprünge, die ich ob dieser Tatsache momentan vollführe, hier darstellen kann, weiß ich noch nicht.^^

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Diese zwei Schallplatten enthalten das gesamte Vita Noctis-Werk von A wie alone bis zu T wie The last delay
Herausgebracht wurde das remasterete (schauer) Wunderwerk von http://www.darkentriesrecords.com/
Mir fällt ein Spruch, den ich letzthin in einem Musikmagazin gelesen habe und dem ich mich völlig anschließe:
"Diese LP ist großartig und jeder Haushalt sollte mindestens zwei davon besitzen!"
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Hierin kann ich mich erkennen.
Ein bleiches, mageres Wesen. Gekettet an die begrenzten Möglichkeiten des Körpers ruhelos suchend nach der einen Erkenntnis, dem einen Gedanken; der Weltformel.
Alles hängt in einer bestimmten Weise zusammen.
Doch unsere Schädel sind leer in den Abendstunden und so reckt und springt der Verstand vergeblich nach der Idee.
Fast kann er die Schnur erreichen an der man den Gedanken herunterziehen könnte. Doch dabei wird es leider bleiben.
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