... newer stories
Mittwoch, 29. Dezember 2010
evwjhbsevhjwefvjew
gff, 16:12h

... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 18. Dezember 2010
Heat Wars
gff, 00:07h
Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Zimmer mit Heizkörper…


... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 29. November 2010
Schwester, geben Sie dem Mann ein paar Drogen! Sehen Sie nicht, daß er Schmerzen hat!
gff, 23:51h
Leslie Nielsen *11. Februar 1926, † 28. November 2010
Man wird ihn vermissen!
Man wird ihn vermissen!
... link (0 Kommentare) ... comment
Samstag, 27. November 2010
Pitje Puck als Denunziant
gff, 21:16h

http://tiborplanet.de/blogg/pitje_puck.jpg
Zum Vergrößern klicken
Unglaublich was schon kleinen Kindern für stereotype Bilder vorgesetzt werden! Scheinbar ist es da ganz normal, daß der "Gauner" eine "Ganovenvisage" hat und sowieso daherkommt wie ein "Landstreicher". Und Pitje, der brave Bürger, muss da natürlich gleich denunziantisch tätig werden. Grinsend scheint er zu denken:"So Freundchen, jetzt geht es ins Kitchen mit Dir!"
Und der Staatsdiener gibt sich nicht erst mit Stuttgarter Sprühregenspraytm ab, sondern greift gleich zum Revolver. Der unbewaffnete "Verbrecher" könnte ja auf den Gedanken kommen fortzulaufen...Der Text ist übrigens nicht original(ach was!), sondern von mir mit Spaß inne Backen dazugefügt worden.
Als ich als kleiner Bursche lesen lernte, waren die Pitje-Puck-Bücher mit das Erste was ich gelesen habe. Die schmalen Bändchen bedeuteten für mich als Leseneuling eine richtige Kraftanstrengung und ich war richtig stolz wenn ich mal wieder eins durch hatte.
Interessant auch: wenn ich heute in die Teile reinschaue, dann habe ich noch all die Bilder im Kopf wie ich mir die Charaktere und die Umwelt der Bücher früher vorgestellt habe.
Ich wäre also der perfekte Regisseur für einen Pitje Puck Film!
Heraus käme dann vllt. ein echt kranker, verdorbener Streifen, der nur vorgibt ein Kinderfilm zu sein, dabei aber, den, m.E. ziemlich anarchischen, Geist des Gert Fröbe Hotzenplotz Films atmend, gemeinste Abgründe des fidelen Postboten auftun würde.
Sowieso: ich nehme es wirklich irgendjemandem übel, daß es einen PPF(Pitje Puck Film^^) nicht schon , öhm, 1970 gab. Wie gern würde ich das heute sehen! Genau das gleiche mit Benjamin Blümchen:langhaarige 70er Jahre "Schauspieler" und natürlich ein echter Elefant in der Rolle des BB.
Sobald es jemand hinkriegt, einen funktionierenden Fluxkompensator zu konstruieren, ihn in einen De Lorean einzubauen und mich in die Vergangenheit reisen zu lassen, ist meine Stunde gekommen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 30. September 2010
geklebte Kindheitserinnerungen
gff, 02:51h

http://www.tiborplanet.de/blogg/kalma.jpg
Zum Vergrößern klicken

http://www.tiborplanet.de/blogg/kleber01.jpg
Zum Vergrößern klicken
http://www.tiborplanet.de/blogg/fleischmann.jpgZum Vergrößern klicken
Aufkleber ... link (1 Kommentar) ... comment
Dienstag, 21. September 2010
Heute im Supermarkt
gff, 01:18h
Ich zur Verkäuferin: "Entschuldigung, führen Sie eventuell Kressesamen?"
Verkäuferin 1: "Hm, keine Ahnung. Mal die Kollegin fragen: Ey, haben wir Samen?"
Verkäuferin 2:"Ne, Samen haben wir nicht, sonst hätten wir vorne einen großen Ständer!"
tätä tätä tätä
Verkäuferin 1: "Hm, keine Ahnung. Mal die Kollegin fragen: Ey, haben wir Samen?"
Verkäuferin 2:"Ne, Samen haben wir nicht, sonst hätten wir vorne einen großen Ständer!"
tätä tätä tätä
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 17. August 2010
Ick freu mir!
gff, 20:01h
Heute habe ich ihn endlich bekommen.
Einen Schrank.
MEINEN Schrank!
Lange schlummerte er in einem finsteren Keller.
Heute durfte ich ihn befreien. Der Abtransport erwies sich dabei aber als etwas "knifflig".
Gleichwohl der Schrank ein Zweiteiler ist, bedurfte es brecheiserner Überzeugungskraft die, tausendmal vernagelte, Rückwand aus der Verbindung zu expedieren.
Dies alles im Scheine einer Taschenlampe, umlauert von Spinnweben, Glasscherben und tröpfelndem Wasser.
Dann der anstrengende Weg durch den engen Korridor und eine schmale Kellertreppe hinauf. Draußen strömender Regen und der Kampf mit den Dachgepäckträgergurten(tolles Wort das!).
Nun steht er hier. Um meine Stimmung nachzufühlen, bitte die Überschrift lesen...
Einen Schrank.
MEINEN Schrank!
Lange schlummerte er in einem finsteren Keller.
Heute durfte ich ihn befreien. Der Abtransport erwies sich dabei aber als etwas "knifflig".
Gleichwohl der Schrank ein Zweiteiler ist, bedurfte es brecheiserner Überzeugungskraft die, tausendmal vernagelte, Rückwand aus der Verbindung zu expedieren.
Dies alles im Scheine einer Taschenlampe, umlauert von Spinnweben, Glasscherben und tröpfelndem Wasser.
Dann der anstrengende Weg durch den engen Korridor und eine schmale Kellertreppe hinauf. Draußen strömender Regen und der Kampf mit den Dachgepäckträgergurten(tolles Wort das!).
Nun steht er hier. Um meine Stimmung nachzufühlen, bitte die Überschrift lesen...
... link (1 Kommentar) ... comment
Montag, 2. August 2010
Kiwi Stopferei
gff, 19:39h
Juchhu. Tatsächlich habe ich jetzt die BESTE Methode Kiwis zu essen gefunden die es gibt!
Hier die nötigen Handgriffe(liebevoll vektorisiert, damit irgendwie eine sommerähnliche Stimmung erzeugt wird):
Gewaltiges Messer ansetzen(das Größte das da ist!)
Per kräftigem Schnitt die innerdeutsche Teilung nachspielen

Löffel brutal an der Seite reinrammen und rumführen(egal ob die Kiwi schreit)
Inhalt am Stück heraushebeln
Alles auf einmal in den Mund stopfen. Alternativ: auf das Heraushebeln verzichten und gleich aus der Schale beißen

Man trug mir zu, daß dies eine echt abartige Art sei eine Kiwi zu essen. Nun denn, umso besser^^
Hier die nötigen Handgriffe(liebevoll vektorisiert, damit irgendwie eine sommerähnliche Stimmung erzeugt wird):
Gewaltiges Messer ansetzen(das Größte das da ist!)
Per kräftigem Schnitt die innerdeutsche Teilung nachspielen

Löffel brutal an der Seite reinrammen und rumführen(egal ob die Kiwi schreit)
Inhalt am Stück heraushebeln
Alles auf einmal in den Mund stopfen. Alternativ: auf das Heraushebeln verzichten und gleich aus der Schale beißen

Man trug mir zu, daß dies eine echt abartige Art sei eine Kiwi zu essen. Nun denn, umso besser^^
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 26. Juli 2010
Ein -beinah- Lebenswerk
gff, 22:56h
Mal gut, daß ich kein Künstler bin, denn das hier geht schon richtig herbe in diese Richtung!

Eine Menge Kronkorken aufgereiht auf einer Fensterbank. Über Jahre durch trinkfreudige Aktivitäten zusammengesammel. Korken von "fremdgetrunkenen" Flaschen kamen dabei nicht ins Haus, respektive die Fensterbank.
Kleine Sammlungen wurden tagelang in der Hosentasche herumgetragen und ab und zu auf verbleibenen Geruch getestet. Dazu war es nötig eine bestimmte Flaschenschütteltechnik zu entwickeln, Zwecks längerer Geruchhaftung(Dauer war hier aber nur circa 1 Tag, leider nicht mehr). Die Anordnungsfolge auf der Fensterbank entschied sich über ein ziemlich launenhaftes System von Bevorzugungen. Tatsächlich mochte ich an manchen Tagen entweder die linke oder rechte Seite lieber und hatte auch spezielle Favouriten unter den Taschenkorken.
Ich fing mit einem äußeren Ring an und folgte bei der weiteren Auslegung einem besonderen System(welches ich hier NICHT verraten werde, Pech gehabt!^^), das aus einigen komplexen Mustern bestand.
Derweil ich immer weiter sammelte, wuchs die Anzahl der Kronkorken natürlich an und ich begann Berechnungen über die noch zu sammlende Menge anzustellen.
Das Problem der zu engen Linie in der Mitte löste ich durch Vital-Korken, die aber nicht ganz bis unten durchgehalten wurde, weil ich das Zeug nicht mag.
Daher behalf ich mir mit je einem Cola und "Aloha" Korken(ein besondere Geschichte ist damit verbunden).
Aber ich mag, wie sich da oben die Vital-Korken aufgebäumt haben! Wie Eisschollen, Kontinentalplatten oder Nanopartikel unter einem Mikroskop.

Ein immer größeres Problem wurde die Hygiene:
tote Fliegen und Willis(so nenne ich eine Art von Käfer) fiel zwischen die Korken und teilte sich den Raum mit Staub und Ruß. Zum putzen war das 'Werk' zu fragil, aber immerhin ist der Staub eine schöne Symbiose eingegangen mit den Korken und hat ihm eine Patina gegeben.
An zwei Stellen sind Korken falsch gelegt. Das liegt darin begründet, daß ich mir damit etwas merken wollte. Was das war habe ich leider vergessen...
Mir fällt auch grade erste ein, daß ich eigentlich den Fortschritt für die Nachwelt hätte dokumentieren müssen. Nunja/Tjaor, eventuell werde ich eine Sammlung -Nummer Zwei- (ohne weißen Alarm) anlegen.
HöHö! Wer mir sagen kann, wieviele Korken insgesamt auf der Fensterbank liegen gewinnt einen der Korken! Echt!! Kein Witz!!!

Eine Menge Kronkorken aufgereiht auf einer Fensterbank. Über Jahre durch trinkfreudige Aktivitäten zusammengesammel. Korken von "fremdgetrunkenen" Flaschen kamen dabei nicht ins Haus, respektive die Fensterbank.
Kleine Sammlungen wurden tagelang in der Hosentasche herumgetragen und ab und zu auf verbleibenen Geruch getestet. Dazu war es nötig eine bestimmte Flaschenschütteltechnik zu entwickeln, Zwecks längerer Geruchhaftung(Dauer war hier aber nur circa 1 Tag, leider nicht mehr). Die Anordnungsfolge auf der Fensterbank entschied sich über ein ziemlich launenhaftes System von Bevorzugungen. Tatsächlich mochte ich an manchen Tagen entweder die linke oder rechte Seite lieber und hatte auch spezielle Favouriten unter den Taschenkorken.
Ich fing mit einem äußeren Ring an und folgte bei der weiteren Auslegung einem besonderen System(welches ich hier NICHT verraten werde, Pech gehabt!^^), das aus einigen komplexen Mustern bestand.
Derweil ich immer weiter sammelte, wuchs die Anzahl der Kronkorken natürlich an und ich begann Berechnungen über die noch zu sammlende Menge anzustellen.
Das Problem der zu engen Linie in der Mitte löste ich durch Vital-Korken, die aber nicht ganz bis unten durchgehalten wurde, weil ich das Zeug nicht mag.
Daher behalf ich mir mit je einem Cola und "Aloha" Korken(ein besondere Geschichte ist damit verbunden).
Aber ich mag, wie sich da oben die Vital-Korken aufgebäumt haben! Wie Eisschollen, Kontinentalplatten oder Nanopartikel unter einem Mikroskop.

Ein immer größeres Problem wurde die Hygiene:
tote Fliegen und Willis(so nenne ich eine Art von Käfer) fiel zwischen die Korken und teilte sich den Raum mit Staub und Ruß. Zum putzen war das 'Werk' zu fragil, aber immerhin ist der Staub eine schöne Symbiose eingegangen mit den Korken und hat ihm eine Patina gegeben.
An zwei Stellen sind Korken falsch gelegt. Das liegt darin begründet, daß ich mir damit etwas merken wollte. Was das war habe ich leider vergessen...
Mir fällt auch grade erste ein, daß ich eigentlich den Fortschritt für die Nachwelt hätte dokumentieren müssen. Nunja/Tjaor, eventuell werde ich eine Sammlung -Nummer Zwei- (ohne weißen Alarm) anlegen.
HöHö! Wer mir sagen kann, wieviele Korken insgesamt auf der Fensterbank liegen gewinnt einen der Korken! Echt!! Kein Witz!!!
... link (1 Kommentar) ... comment
Montag, 19. Juli 2010
eine fast fiebrige Droge
gff, 02:00h
Manche Süchte machen unempfindlich gegen Schmerz! Dies musste ich letzthin feststellen, als mich seltsame Umstände in einen ungenutzen Solitärbau führten.
Tausende Male war ich um das "Objekt" herumgeschlichen und hatte mir das Innere ausgemalt als eine Offenbarung an Baukunst, Mysterium und Schönheit. Tausende Male musste ich erfolglos den Rückweg antreten, in dem Gewissen, daß mir eine kleine Welt bis auf weiteres verschlossen blieb.
Doch dieses Mal: eine kleine Öffnung oben im gemauerten Bollwerk, eine kleine Kraftanstrengung und langsam aber sicher schob ich mich immer weiter nach oben und ins Innere.
Wie der Fuß Armstrongs bei der (angeblichen^^) Mondlandung setzte ich meine koniglichen Fuße(ich mag diesen Lemurenkönig aus der Madagaskar TV Serie) auf unbekanntes Terrain.
Ein kurzes Grinsen huscht über das Gesicht, der Straßenlärm ist- wie durch des Zauberers Hand- plötzlich verstummt. Die Stille teilt sich ihren Raum mit dem Geflatter gurrender Tauben und dem Plinkern sacht dröppelnder Wassertropfen.
Was dort draußen vorgeht ist nun vergessen.
Die Finger greifen mechanische nach der Kamera, erste Blitze zucken auf während kleine Schuttsteine und Sand unter den Krabbelschuhen knirschen(ein preiswürdiges Geräusch).
Langsam steige ich über die rostige Wendeltreppe nach unten von wo mir die Dunkelheit bereits entgegen ruft. Ich antworte mit meiner Taschenlampe, deren Licht einen Regen feinen Staubes sichtbar macht.
Der Boden ist schlammig und rutschig, es ist kalt. Nacheinander beleuchtet der Lichtkegel verrostete Schrauben, tote Stromkästen deren Eingeweide heraushängen, rottenes Holz. Das Licht sieht Dinge; Werkzeug, Sicherungen, Zubehör das vor X-Jahren so abgestellt und nie wieder angerührt wurde.
Man kann daraus lesen, was hier damals zuging. -Wozu war das hier gut? Wassen dat? Ahh, das kenn ich!-
Die Finger sind schon längst schwarz vom vielen Befummeln. Man nimmt immer die Hälfte des Drecks eines "Objekts" an den Händen und unter den Fingernägeln mit nach Hause. Dort verwertet man sie dann im Waschbecken zu einer brackigen Sohle für den Abfluss.
Der Keller ist angesehen und es geht wieder nach oben auf der Wendeltreppe und noch weiter hinauf. Ganz oben stellt sich ein Hochgefühl ein. Wie bei einem Bergsteiger, der sein Ziel erreicht hat.

Foto Nummer 100 ist gemacht, ein kleines Andenken ( ein Schild vllt. oder eine rostige Schraube ) verschwindet im treuen Rucksack. Es geht hinaus. Wieder die Kletterprozedur, Herzklopfen, ein kleiner Sprung und dann....
...steht man wieder auf der Straße auf legalem Boden und nur noch der Dreck zeugt vom grade erlebten Abendteuer. Doch noch etwas ist da. Meine These war ja, daß die Sucht gegen Schmerzen unempfindlich macht. So muss es sein, denn mein Arm ist breit aufgeschürft, doch ich habe es in den circa 15 Minuten meiner Exkursion nichteinmal bemerkt.
Tausende Male war ich um das "Objekt" herumgeschlichen und hatte mir das Innere ausgemalt als eine Offenbarung an Baukunst, Mysterium und Schönheit. Tausende Male musste ich erfolglos den Rückweg antreten, in dem Gewissen, daß mir eine kleine Welt bis auf weiteres verschlossen blieb.
Doch dieses Mal: eine kleine Öffnung oben im gemauerten Bollwerk, eine kleine Kraftanstrengung und langsam aber sicher schob ich mich immer weiter nach oben und ins Innere.
Wie der Fuß Armstrongs bei der (angeblichen^^) Mondlandung setzte ich meine koniglichen Fuße(ich mag diesen Lemurenkönig aus der Madagaskar TV Serie) auf unbekanntes Terrain.
Ein kurzes Grinsen huscht über das Gesicht, der Straßenlärm ist- wie durch des Zauberers Hand- plötzlich verstummt. Die Stille teilt sich ihren Raum mit dem Geflatter gurrender Tauben und dem Plinkern sacht dröppelnder Wassertropfen.
Was dort draußen vorgeht ist nun vergessen.
Die Finger greifen mechanische nach der Kamera, erste Blitze zucken auf während kleine Schuttsteine und Sand unter den Krabbelschuhen knirschen(ein preiswürdiges Geräusch).
Langsam steige ich über die rostige Wendeltreppe nach unten von wo mir die Dunkelheit bereits entgegen ruft. Ich antworte mit meiner Taschenlampe, deren Licht einen Regen feinen Staubes sichtbar macht.
Der Boden ist schlammig und rutschig, es ist kalt. Nacheinander beleuchtet der Lichtkegel verrostete Schrauben, tote Stromkästen deren Eingeweide heraushängen, rottenes Holz. Das Licht sieht Dinge; Werkzeug, Sicherungen, Zubehör das vor X-Jahren so abgestellt und nie wieder angerührt wurde.
Man kann daraus lesen, was hier damals zuging. -Wozu war das hier gut? Wassen dat? Ahh, das kenn ich!-
Die Finger sind schon längst schwarz vom vielen Befummeln. Man nimmt immer die Hälfte des Drecks eines "Objekts" an den Händen und unter den Fingernägeln mit nach Hause. Dort verwertet man sie dann im Waschbecken zu einer brackigen Sohle für den Abfluss.
Der Keller ist angesehen und es geht wieder nach oben auf der Wendeltreppe und noch weiter hinauf. Ganz oben stellt sich ein Hochgefühl ein. Wie bei einem Bergsteiger, der sein Ziel erreicht hat.

Foto Nummer 100 ist gemacht, ein kleines Andenken ( ein Schild vllt. oder eine rostige Schraube ) verschwindet im treuen Rucksack. Es geht hinaus. Wieder die Kletterprozedur, Herzklopfen, ein kleiner Sprung und dann....
...steht man wieder auf der Straße auf legalem Boden und nur noch der Dreck zeugt vom grade erlebten Abendteuer. Doch noch etwas ist da. Meine These war ja, daß die Sucht gegen Schmerzen unempfindlich macht. So muss es sein, denn mein Arm ist breit aufgeschürft, doch ich habe es in den circa 15 Minuten meiner Exkursion nichteinmal bemerkt.
Urban ... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 18. Juli 2010
Viecher
gff, 03:12h
Antipathie ist manchmal wohl nicht so sehr eine Sache des eigenen Verstandes, sondern des Öfteren auch von außen beeinflusst. So erklärt sich vielleicht auch meine Abneigung gegen Wespen; die gestreiften Halunken der Lüfte.
Da saßen wir alle brav an den Tischen unserer Klasse im ersten Schuljahr. Fröhlich lachte die warme Sonne vom Himmel(jedenfalls malten wir sie noch mit Lächeln) und wir fühlten uns groß und wichtig.
Doch dieses Gefühl zu zerstören waren schon kleine Wesen schnell im Stande:
Wespen!
Fünf bis sechs Stück surrten durch den Klassenraum.
Unsere Lehrerin ließ sich nicht von ihnen nicht tangieren. Mit rund 60 Jahren war sie wahrscheinlich abgehärtet durch Bombennächte.Sie gab uns den Rat, die Tiere zu ignorieren, denn diese täten ja nichts und kehrte zu ihrer Lektüre zurück.
Natürlich kannten wir diesen Rat auch von unseren Eltern. "Beweg Dich nicht!!", "Nicht schlagen".
Doch hier im Klassenraum waren wir den tailierten Viechern ausgeliefert.
Niemand durfte aufstehen und weggehen. Das verbat sich die Lehrerin scharf. Also blieben wir sitzen, während uns die Wespen auf die Pelle rückten. Direkt vor den Augen. kitzelnd über die Wangen. Der Stachel als stetige Drohung in Reichweite. Wir, die wir uns eben noch so groß gefühlt hatten, knickten ein vor ihnen und ihrem agressiven Surren.
Von diesem Punkt an konnte ich mich mit den Wespen nicht mehr arrangieren. Sie vereint Merkmale in sich, die nicht gerade Zuneigung produzieren.
Ihre ganze Körperform eckt an und steht im Gegensatz zu der freundlichen runden Form, wie bei der Hummel z.B. Der Kopf ist dreieckig und von gelber Alarmfarbe. Die Wespe fliegt eng heran und drängt sich weiter vor. Eine Fliege lässt sich verjagen. Eine Wespe folgt nach.
Wespenstiche schmerzen übel.
Da saßen wir alle brav an den Tischen unserer Klasse im ersten Schuljahr. Fröhlich lachte die warme Sonne vom Himmel(jedenfalls malten wir sie noch mit Lächeln) und wir fühlten uns groß und wichtig.
Doch dieses Gefühl zu zerstören waren schon kleine Wesen schnell im Stande:
Wespen!
Fünf bis sechs Stück surrten durch den Klassenraum.
Unsere Lehrerin ließ sich nicht von ihnen nicht tangieren. Mit rund 60 Jahren war sie wahrscheinlich abgehärtet durch Bombennächte.Sie gab uns den Rat, die Tiere zu ignorieren, denn diese täten ja nichts und kehrte zu ihrer Lektüre zurück.
Natürlich kannten wir diesen Rat auch von unseren Eltern. "Beweg Dich nicht!!", "Nicht schlagen".
Doch hier im Klassenraum waren wir den tailierten Viechern ausgeliefert.
Niemand durfte aufstehen und weggehen. Das verbat sich die Lehrerin scharf. Also blieben wir sitzen, während uns die Wespen auf die Pelle rückten. Direkt vor den Augen. kitzelnd über die Wangen. Der Stachel als stetige Drohung in Reichweite. Wir, die wir uns eben noch so groß gefühlt hatten, knickten ein vor ihnen und ihrem agressiven Surren.
Von diesem Punkt an konnte ich mich mit den Wespen nicht mehr arrangieren. Sie vereint Merkmale in sich, die nicht gerade Zuneigung produzieren.
Ihre ganze Körperform eckt an und steht im Gegensatz zu der freundlichen runden Form, wie bei der Hummel z.B. Der Kopf ist dreieckig und von gelber Alarmfarbe. Die Wespe fliegt eng heran und drängt sich weiter vor. Eine Fliege lässt sich verjagen. Eine Wespe folgt nach.
Wespenstiche schmerzen übel.
... link (1 Kommentar) ... comment
Dienstag, 9. Februar 2010
gff, 00:01h

... link (1 Kommentar) ... comment
Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Tante Kommerzsky
gff, 17:01h
Mir dreht sich der Magen um. Nicht wegen der
Werbefrau. Sondern ob dieses Werbespruches:
"Telefonieren ohne Ende. Ich liebe meine Redefreiheit!"

Garnicht erst wissen will man, was in den Denkaparatussen der Texter vorging. Eine politische Aussage? Konstatierung eines Mangels?
Nö, eher ein versnobter Versuch auf die graue Menge einzuwirken. Auf den kleinen Bürger der
geradezusucht nach Gründen dafür warum es bei ihm und uns heuer so steht wie es steht. Ihn soll die
Erkenntnis vor der Telefontante(Baaase^^) treffen. "Oho jaaa! Base gibt mir Rechte, die ich immer haben
wollte und nie bekam!".
Oder meinten die Hallodries von der Werbeabteilung einfach, dies sei ein nährvolles Wortspiel?
Was auch immer. Es ist m.E. übel.
Werbefrau. Sondern ob dieses Werbespruches:
"Telefonieren ohne Ende. Ich liebe meine Redefreiheit!"

Garnicht erst wissen will man, was in den Denkaparatussen der Texter vorging. Eine politische Aussage? Konstatierung eines Mangels?
Nö, eher ein versnobter Versuch auf die graue Menge einzuwirken. Auf den kleinen Bürger der
geradezusucht nach Gründen dafür warum es bei ihm und uns heuer so steht wie es steht. Ihn soll die
Erkenntnis vor der Telefontante(Baaase^^) treffen. "Oho jaaa! Base gibt mir Rechte, die ich immer haben
wollte und nie bekam!".
Oder meinten die Hallodries von der Werbeabteilung einfach, dies sei ein nährvolles Wortspiel?
Was auch immer. Es ist m.E. übel.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 15. Januar 2010
Nebenstadt
gff, 22:00h

Abgesehen von Straßen und Wegen, sowie Gebäuden ist jede größere Stadt die ein Stadt- oder U-Bahnnetzt besitzt mit einer interessanten Paralellwelt ausgestattet. Was sich im Bereich der Wohnhäuser an Unterkellerung befindet, verblaßt gegen die breiten Konstrukte des Personennahverkehrs.
Wo man sich oberirdisch durch Massen an Personen, Fahrrädern und Autos zwängen muss, herrscht im Gegensatz dazu hier unten kein Mangel an Raum.
Diese Wege der Nebenstadt, normalerweise unbeleuchtet und uneinsehbar, nur eine Ahnung hinter der Scheibe, sind mit ihren hallenartigen Strukturen an Kathedralen der Technik.
Besonders im Ruhrgebiet vermitteln sie einen kleinen Eindruck davon, wie es weit darunter einmal ausgesehen haben muss, als sich kilometertiefe Bergwerksschächte durch den Fels gruben. Von denen dort oben(uns^^) unentdeckt, unvermutet.
Und genau das macht die Nebenstadt aus; eine Skizze der Oberwelt. Funktionsträger für Aufgaben unseres täglichen Lebens. Eine unbekannte Stadt ohne Straßennamen, Hausnummern oder Anwohner.

Urban ... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories